<<zurück | 03.08.2016

Essener Unternehmen überzeugt mit Klimaschutzengagement
Borowski GmbH ist Teil der KlimaExpo.NRW

Aktiver Klimaschutz ist bei der Borowski GmbH Teil des Geschäftsmodells. Seit über zehn Jahren ist der Fachbetrieb für Antennen- und Elektrotechnik nun auch schon als Solarbauer unterwegs. Von Photovoltaikanlagen über Speicher bis zu Steuerungssystemen reicht die angebotene Palette, die auch selbst genutzt wird – mit deutlicher Wirkung für den Klimaschutz.Als nächsten Schritt verfolgt das Unternehmen das Ziel, mit Hilfe eines Solarstromspeichers seinen CO2-Ausstoß bis 2020 zu halbieren. Das Engagement hat die KlimaExpo.NRW überzeugt, das Unternehmen als Schrittmacher für eine klimafreundliche Zukunft zu qualifizieren. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der Landesgesellschaft, überreichte heute die offizielle Urkunde an Markus Borowski, Geschäftsführer der Borowski GmbH.

Bei der Essener Borowski GmbH wird stets darauf geachtet, neue Technologien als Vorreiter zu nutzen, eigene Erfahrungen damit zu sammeln und so kontinuierlich das nötige Wissen aufzubauen. Auch sonst handelt es sich bei dem Geschäftsführer Markus Borowski um einen echten Überzeugungstäter: Der Unternehmer hält Vorträge zur Photovoltaik, betreibt Bürgersolaranlagen und bringt das Thema Photovoltaik so immer wieder ins öffentliche Bewusstsein. Schon 2006 nahm der Betrieb an dem Netzwerk Ökoprofit in Essen teil. Im Jahr 2012 erhielt die Borowski GmbH den Essener Umweltpreis. „Es ist mir ein bedeutendes Anliegen, den Klimaschutz auf positive Weise zu unterstützen, denn gerade als Leiter eines Familienunternehmens, denke ich oft darüber nach, was ich nachfolgenden Generationen hinterlasse. Die Qualifizierung durch die KlimaExpo.NRW bestärkt mich in dem, was ich tue und motiviert für zukünftige Bemühungen“, sagt Markus Borowski, Geschäftsführer der Borowski GmbH.

Neue Technologien im Einsatz
Bereits 2005 nahm das Unternehmen eine Photovoltaikanlage mit einem Energieertrag von ca. 13.000 Kilowattstunden im Jahr in Betrieb, die jährlich knapp 7,5 Tonnen CO2 einspart. Zwei Jahre später erfolgte der Einbau eines BHKW zur Produktion von Strom und Wärme für den Eigenbedarf und 2012 wurde eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die zusätzliche 5.000 Kilowattstunden im Jahr produziert. Im Rahmen eines Feldversuchs installierte die Firma Borowski 2013 außerdem einen Speicher mit zwei Kilowattstunden Nettospeicherkapazität. Das Unternehmen macht auf diese Weise wertvolle Erfahrungen, die den Kunden zugutekommen. 2015 erfolgte der Einbau eines Smart-Home Systems zur Licht- und Heizungssteuerung. Damit konnten die Heizkosten um 20 Prozent jährlich reduziert werden.

Halbierung des CO2-Ausstoßes bis 2020
Ziel des Unternehmens ist es nun, im Jahr 2020 nur noch halb so viel CO2 zu verursachen wie im Jahr 2003, zu Beginn der Tätigkeit im Bereich Solar. Dafür sind die nächsten Einzelmaßnahmen bereits geplant: Für 2016 steht der Einbau eines größeren Speichers (6-8 Kilowattstunden Netto-Kapazität) an, um in der Kombination mit Photovoltaikanlage und BHKW einen Autarkiegrad von 80 Prozent zu erreichen. „Das Engagement der Borowski GmbH ist beispielhaft und zeigt, welche Maßnahmen möglich sind, um Unternehmen klimafreundlich auszurichten und gleichzeitig wirtschaftlich zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Daher freue ich mich, das Unternehmen als Schrittmacher in die KlimaExpo.NRW aufzunehmen“, sagt Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. Für die folgenden Jahre sind ebenfalls schon Maßnahmen angedacht. Beim vorhandenen Heizungssystem wurden noch Effizienzpotenziale identifiziert, die 2017 gehoben werden sollen. Und ab 2018 erfolgt dann der Einstieg in die Elektro- bzw. Hybridtechnologie bei den Firmenfahrzeugen.

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